Es ist eine aufwendige Sache, den Briefwechsel zwischen Patinnen und Paten und den Kindern in der Dritten Welt zu organisieren. Daran sind viele verschiedene Menschen beteiligt. Die betreuenden Personen vor Ort, die meist unentgeltlich tätig sind und viel Arbeit haben, motivieren die Mädchen und Knaben der koordinierten Institutionen, ihren Patinnen und Paten zu schreiben. Sie sammeln die Briefe über einen längeren Zeitraum hinweg ein, übersetzen sie – zum Beispiel aus den indischen Sprachen ins Englische – und schicken sie uns in einer einzigen Postsendung zu, um Portokosten zu einzusparen. Wenn die Briefe bei uns eintreffen, wird ihr Eingang von Freiwilligen einzeln erfasst; die spanischen Briefe müssen ins Deutsche übersetzt werden; dann werden alle Briefe durchgelesen, damit wir auf Spezialfälle und besondere Hilfegesuche eingehen können; und schliesslich werden sie an die Patinnen und Paten weitergeleitet. Falls eine Patin oder ein Pate für mehrere Kinder aufkommt, werden deren Briefe in einen Sammelumschlag gelegt und nur dreimal jährlich verschickt, um Portokosten einzusparen. So kann es also durchaus vorkommen, dass der Brief Ihres Patenkindes verspätet eintrifft. Bitte haben Sie Verständnis dafür!